nlm-Foerderprojekt-Futteranlage

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Technikerarbeit der Robert-Bosch-Schule Zuffenhausen

Automatisierte Fütterungsanlage

Der Schüler Alik L. aus Böblingen entwarf im Rahmen seiner Weiterbildung zum Maschinenbautechniker eine automatisierte Fütterungsanlage für die Jugendfarm in Böblingen.
Bei der Themenfindung für seine Abschlussarbeit wählte der engagierte Schüler bewusst ein Thema aus dem sozialen Bereich. Auf der Jugendfarm in Böblingen, einem gemeinnützlichen, eingetragenen Verein, lernen Kinder das Bauernhofleben und den Umgang mit den Tieren kennen.
In der Jugendfarm werden alle Tiere zweimal täglich von Hand gefüttert. Das Füttern übernehmen der Hausmeister, ehrenamtliche Mitarbeiter oder Kinder, die die Jugendfarm regelmäßig besuchen. Aufgrund Personalmangels ist es sinnvoll, eine automatisierte Fütterungsanlage einzuführen, die alle Beteiligten entlastet. Durch die Fütterungsanlage erhört sich außerdem die Fütterungsanzahl, was die Verdauung der Pferde anregt.
Dabei musste sich der angehende Maschinebautechniker an bestimme Vorgaben halten:

• Mindestens 2 Fütterungen überbrücken
• Finanzierung durch Spendengelder
• Eine Befüllung durch Kinder gewährleistet
• Keine Platzverringerung für die Pferde in den Ställen
• Geräuscharm
• Futtermenge beliebig einstellbar
Raufutteranlage
Die Anlage für Raufutter (Heu) besitzt zwei Fächer, die mit der Hand gefüllt werden. Dadurch ist die Futtermenge regulierbar. Die Fütterungszeiten werden durch eine SPS (programmierte Steuerung) beliebig gesteuert. Wenn ein Fach leer ist, ist dieses optisch durch ein Fenster sichtbar. Die Jugendfarmkinder und Betreuer füllen die Anlage mittags auf. Durch die Füllung sind zwei automatisierte Fütterungen möglich. Zusätzlich wird eine manuelle Fütterung bei der Befüllung der Anlage ausgeführt. Das Heu liegt auf sogenannten Fallklappen. Sobald die Fütterungszeit erreicht ist, sendet die SPS ein Signal an einen Schalter, der die Fallklappe öffnet und somit das Heu in den Stall rutschen lässt. Durch Gummipuffer am Anschlag der Fallklappen ist der Geräuschpegel recht leise gestaltet.
Kraftfutteranlage
Das Kraftfutter, sogenannte Pellets, bestehen aus zusammengepresstem Vollkorn. Die automatische Fütterung erfolgt dreimal am Tag. Die Anlage hat einen Versorgungsbehälter, der 36 kg Pellets für ungefähr 60 Fütterungen umfasst. Eine Markierung am Schauglas zeigt an, wann eine Auffüllung nötig ist. Die Fütterungszeiten sind variabel über die SPS programmierbar, dabei ist die Futtermenge über ein 3-Stufen Drehschalter manuell regelbar. So können auch Personen ohne einen Zugriff auf die SPS Steuerung die Futtermenge bestimmen. Wenn die Fütterungszeit erreicht ist, läuft ein Elektromotor an. Dieser befördert die Pellets zu Futterentnahmestelle.
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